Werkstattbericht AUDI AG: Bildergalerie

 

Von Beschäftigten für Beschäftigte: Ein Blick ins Lab-Team

Beschäftigte aus allen Bereichen – von der Fahrzeuglackiererin über die Fertigungskraft, der Industriemechanikerin bis hin zum Gruppenleiter und der Sachbearbeiterin – haben im Praxislaboratorium gemeinsam gearbeitet, organisiert, diskutiert, analysiert und reflektiert. Auf Augenhöhe und über alle Hierarchieebenen hinweg – ein wichtiger Beitrag, um die Arbeitswelt in der Lackiererei der Audi AG im Interesse der gesamten Belegschaft neu zu gestalten.

Anita Back

Gruppensprecherin im PVC/Korrosionsschutz

» Durch "L-wie Zukunft" bin ich auf das Projekt aufmerksam geworden und es hat mich interessiert, was genau "Flexibler Einsatz in der Schicht" bedeutet. Es war aufschlussreich zu sehen, was hinter so einem Projekt steckt und dass die Zusammenarbeit über mehrere Arbeitsebenen super funktioniert. «

Andreas Beskid

Gruppenleiter PVC / UBS / Technik

» Was mich faszinierte am Projekt ist die neue Vorgehensweise mit dem Praxislaboratorium und dass sich die Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen und Hierarchien zusammenfinden, um an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten. Es ist mittlerweile eine Eigendynamik in dem Projekt entstanden, wo jedes Teammitglied das andere mitnimmt und auch motiviert, in verzwickten Situationen weiter zu machen. Außerdem sehe ich mich auch als Botschafter für die Männer, da das Projekt von sehr vielen Frauen unterstützt wird, darf es an männlicher Unterstützung nicht fehlen, da es jeden Mitarbeiter, ob Frau oder Mann, betrifft. «

Edyta Bonke

Fachproduktionskraft

» Da ich selber Mama von 2 Kindern bin, arbeite ich bereits schon flexibel in der Schicht. Der Weg dahin war wirklich sehr steinig und ich hoffe, dass eine akzeptable Lösung gefunden wird, für alle die flexibel arbeiten möchten. Meine Motivation ist sehr groß, bei dem Projekt mitzumachen, da dieses Bedürfnis flexibel zu arbeiten immer mehr Frauen und Männer äußern. Gelernt habe ich, nicht aufgeben, immer dabei bleiben und kämpfen für das, was einem zusteht. «

Gabriele Fassler

Technische Sachbearbeiterin

» Als alleinerziehende Mama weiß ich wie schwer es oftmals sein kann, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich selbst arbeite seit fast 16 Jahren in Teilzeit. Natürlich habe ich einen großen Vorteil gegenüber den Kollegen und Kolleginnen, die in der Produktion direkt eingesetzt sind – ich kann im Büro meine Tätigkeiten selbständig einteilen und somit flexibel meine Arbeitszeit nutzen. Aber ich finde, dass es in der heutigen Zeit jedem zustehen soll/muss, seine Arbeitszeit flexibler zu gestalten. Sei es aufgrund von Kindererziehung oder auch der Pflege von Angehörigen, oder vielleicht auch aus privaten, gesundheitlichen Gründen. Der Grund dafür, warum jemand flexibel arbeiten möchte, sollte jedem selbst überlassen sein. «

Alexandra Friedl

Fertigungsfachkraft

» Motiviert hat mich die Information des FALs. Durch die Einblicke in verschiedenste Bereiche, wie z.B. das Personalwesen, habe ich gelernt, was alles nötig ist, damit das Ganze läuft. «

Sarah Hiemer

Industriemechanikerin

» Da ich auch in der Schicht arbeite, weiß ich, dass das Privatleben durch diese Arbeitszeiten teilweise eingeschränkt ist. Deswegen wollte ich auch bei dem Projekt mitwirken. Und ganz nach dem Motto „Von Mitarbeitern, für Mitarbeiter!“ fand ich den Gedanken super, als normale Beschäftigte endlich mal mitreden zu können, um auch Kollegen, welche Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben, zu unterstützen bzw. ihr Leben durch flexibleres Arbeiten zu erleichtern. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, sich verschiedene Meinungen einzuholen und mit Mitarbeitern aus den verschiedensten Abteilungen zusammenzuarbeiten. Nur durch Aufbrechen der veralteten, starren Gedanken und durch die enge Zusammenarbeit der „betroffenen“ Beschäftigten und der Mitarbeiter aus anderen Ebenen kann sich etwas Tolles entwickeln. «

Armin Hiltl

Betriebsrat Ingolstadt

» Der Pilotbereich liegt in meinem Betreuungsbereich als Betriebsrat. Ich möchte hierbei mithelfen, den Piloten erfolgreich zu gestalten bzw. in weiteren Bereichen einzuführen. «

Melanie Machacek

Fahrzeuglackiererin

» Das Thema an sich finde ich sehr interessant und von großer Bedeutung. Ich finde vor allem in der heutigen Zeit ist es wichtig, eine Verbesserung für Berufs- und Privatleben in Bezug auf die Arbeitszeit zu schaffen. Ich habe daraus gelernt, dass es enorm wichtig ist, die Dinge aus vielen verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. «

Anna Menschig

HR Business Partner

» Ich arbeite im Personalwesen und möchte die Arbeitszeitwünsche der Mitarbeiter erfüllen können, auch wenn dies heißt, flexibel in der Schicht zu arbeiten. Vor allem habe ich im Rahmen des Projekts viele tolle Menschen kennengelernt. «

Rebecca Meyer

Programm- und Auftragsverfolgerin, LAWA, Dekor

» Der Gedanke, die Arbeitszeit nachhaltig für die Mitarbeiter zu verbessern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeitszeit besser an ihre privaten Bedürfnisse anpassen zu können, hat mich von Anfang an fasziniert! Die Floskel „Work-Life-Balance“ ist seit längerem jedem ein Begriff und genau daran arbeiten wir in diesem Projekt. Ich habe gelernt, dass wir Mitarbeiter, egal aus welcher Abteilung, mit welchem Abschluss/Ausbildung usw., sehr viel schaffen können, wenn wir zusammenarbeiten! Das gesamte Projekt-Team besteht aus so unterschiedlichen Menschen mit vielen unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen und das ist für den gesamten Entwicklungsprozess des Projekts unglaublich wertvoll. «

Marika Paulus

Koordination Umweltschutz

» Es ist mir wichtig, alle Kollegen mit ins Boot zu holen. Mit dem Projekt haben Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, aktiv bei der Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft mitzuwirken. Über das Projekt habe ich viele sehr interessante Gestaltungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit kennenlernen dürfen und wie wichtig es ist, alle Interessengruppen in den Prozess miteinzubeziehen. Die Hintergründe und Belange der Kollegen kann ich jetzt besser verstehen. «

Ingo Winkler

Leiter PVC / UBS Linien 1 - 3

» Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen, möchte moderne Arbeitsweisen kennenlernen, suche nachhaltige, sozialverträgliche Einsatzmöglichkeiten für Mitarbeiter, die aus diversen Gründen nicht vollumfänglich ihren Arbeitsplatz und ihre Tätigkeit ausüben können. Es macht mir Spaß, mitzuerleben, wie sich innerhalb dieses Projektes Gruppen entwickelten, die in Eigendynamik Themen vorantreiben. «

Larissa Wöll

Wissenschaftliche Begleitung, ISF München

» Das Praxislaboratorium in der Lackiererei war für mich aus vielerlei Gründen etwas ganz Besonderes. Mir bleiben vor allem die vielen persönlichen Gespräche in Erinnerung. Besonders viel Spaß hat es mir bereitet, über so eine lange Zeit sehr eng mit dem ganzen Team zusammenzuarbeiten. Ich habe viel darüber gelernt, worauf es eigentlich in der Schichtarbeit ankommt, wo Herausforderungen liegen, aber vor allem welche ganz unterschiedlichen Beweggründe einen jeden antreiben, sich in diesem Projekt zu engagieren. Ich bin davon überzeugt, dass die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt nur beteiligungsorientiert, gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingen kann. Dass das der richtige und erfolgreiche Weg ist, hat mir das Projekt in der Lackiererei noch einmal verdeutlicht. «